Schlagwort-Archive: Reis

Überbackenes Gyros im Bacchus V

Mein Praktikant hatt Bock auf griechisches Essen. Der einzige Grieche im fußläufig erreichbaren Zentrum Hannovers ist das Bacchus V in der Nordmannpassage, zwischen Kurt-Schumacher-Straße und Steintor. Wir gingen hin und schlemmten uns satt.

Als Vorspeise wählten wir ein Saganaki, das wir uns teilten. Saganaki ist in der Pfanne mit Olivenöl gebratener und mit Zitrone gereichter Schafskäse. Gelegentlich ist der Käse mit Zwiebelringen und Oliven belegt und in jedem Fall eine Delikatesse. Dieses Machwerk hingegen war ein paniertes, frittiertes Ding, ganz ohne Ähnlichkeit zum griechischen Vorspeisenklassiker. Dermaßen enttäuscht hatte mich dieses Restaurant noch nie.

Als Hauptgericht wählte ich überbackenes Gyros in Tomatensauce mit einem Tomatenreisbällchen.

Abgesehen von der schieren Größe der Portionen (mein Praktikant hat sein Gyros-Bandnudel-Pfännchen nicht geschafft) gibt es wenig von dem Gericht zu erzählen: Gyros mit irgendeinem geschmacksneutralen Scheibenkäse überbacken, eine leicht säuerliche Sauce und ein gigantisches, etwas schleimiges Reisbällchen halt.

In diesem Restaurant habe ich schon deutlich besser gegessen.

Überbackenes Gyros im Bacchus V, Hannover

Überbackenes Gyros im Bacchus V, Hannover

Chicken Tandoori bei Long Food

Ich esse gerne Indisch. Während ich üblicherweise das Shalimar in der Langen Laube oder das Himalaya am Klagesmarkt frequentiere, hat es mich heute mal in die Ernst-August-Galerie hier in Hannover verschlagen. Dort gibt es einen Schnellimbiss mit augenscheinlich ausschließlich chinesischem Personal, das ausschließlich indische Speisen zubereitet. Long Food heißt der Laden.

Das Chicken Tandoori, das ich mir bestelle, sieht aus wie es aussehen soll: leuchtend Rot. Darin befindet sich eine große Menge buntes Gemüse (Bohnen, Zucchini, Broccoli, Zwiebeln, Paprika, Möhren, Champignons) und eine völlig ausreichende Menge Huhn. Die Schärfe des Gerichts ist angenehm bis fast schon zu dezent, aber das ist wohl dem Durchschnittsdeutschen geschuldet.

Der dazu gereichte, safran- (kurkuma-?) -gelbe Reis ist angenehm trocken und hat eine herbe Kardamom-Note, die ausgezeichnet passt.

Auch das Mango-Lassi, das ich dazu genommen habe, schmeckt hervorragend und ist ganz offenbar selbst gemacht.

Meine Wertung: Hier gibt’s nix zu gastronieren. Long Food ist lecker!

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Mal was Neues: Sucuk

Heute ist es wieder einmal arbeitsreich, und das bedeutet erneut eine Nachtschicht. Darum muss ich mir auch heute Abend noch was einwerfen und gehe zu meiner Lieblings-Döner-Butze, dem Ali Baba, Goseriede 10-12, 30159 Hannover.

Aber heute probiere ich was für mich Neues – kein Döner, sondern Sucuk.

Sucuk ist hauchfein ausgerolltes Rinderhack, das entfernt an Cevapcici erinnert, und man ist so freundlich und macht mir gleich einen ganzen Teller davon (obwohl das gar nicht auf der Karte steht). Dazu kommt jede Menge Salat und Reis. Lecker!

Der libanesische Laden ist erst einige Wochen alt, also kommt schnell vorbei und überzeugt Euch.

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