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Sesam, öffne dich!

Seit einiger Zeit gibt es gegenüber der Kestner-Gesellschaft und damit wieder einmal in unmittelbarer Nähe meines Büros ein libanesisches Bistro. Dort gibt es gegrilltes Fleisch vom Spieß – hierzulande als Döner bekannt -, aber eben auch richtiges libanesisches Schnellimbiss-Essen. Der Laden heißt fantasiefreierweise Ali Baba. So heißen ungefähr zweihunderttausend Dönerbutzen in Deutschland. Was diesen Ali Baba von den meisten anderen Ali Babas unterscheidet: In diesem Ali Baba wird alles selbst gemacht. Angefangen beim Salat über die Mettspezialitäten und das Brot bis hin zum Dönerspieß. Aus diesem Grund bekommt man übrigens auch Reis statt Pommes. Ob die überhaupt eine Fritteuse haben? Keine Ahnung.

Der Knabe, der hinter der Theke steht, ist eigentlich Fleischer von Beruf, und er scheint sein Handwerk zu verstehen – selten bekommt man irgendwo so leckeren Döner. Irgendwann muss ich da auch mal andere Sachen probieren, aber mich zieht es immer und immer wieder hin zu dieser knusprigen Teigtasche mit der unglaublich knackigen Salat- und der unglaublich saftigen Fleischfüllung. Auch als Dönerteller zu haben. Natürlich.

Tipp des Hauses ist übrigens der libanesische Hamburger, den ich jedoch noch nicht probiert habe.

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Döner macht schöner

Heute war (und ist noch immer) ein echt stressiger Tag. Der Kunde, dessen Daten erst mit drei Tagen Verzug geliefert worden sind und dessen Deadline ich dennoch nicht überschreiten soll, sorgt seit gestern dafür, dass ich Nacht- und Wochenendschichten vor mir habe. Entsprechend wenig sehe ich meine Familie, entsprechend wenig Zeit habe ich fürs Essen.

Heute Abend musste es mal wieder schnell gehen, damit ich weiterarbeiten konnte. An der Ecke von Stiftstraße und Lange Laube liegt ein türkischer Bäcker namens „Erol Bäckerei Imbiss“. So fantasielos der Name der Butze, so wenig charmant ihr Ambiente auch ist, so gern gehe ich dort doch hin. Einerseits schmeckt mir Erols Hähnchendöner gut, vor allem aber sind die Leute dort sehr freundlich, und ich kriege auch immer einen leckeren, starken Tee hinterher (manchmal wäre mir allerdings ein ordentlicher Schnaps fast lieber).

Heute war wieder wenig Zeit, ich musste zurück an die Arbeit, also schnell einen Döner bestellt, in der Variante „Dönertellermenü“ zu 6,50 Euro. Die Pommes frites liegen dabei stets unter dem Fleisch, was dafür sorgt, dass sie schön vom Fett getränkt werden – ein unnachahmlicher Geschmack, allerdings nix für die Kalorienbewussten unter Euch. Immerhin gibt es als Ausgleich jede Menge Salat dazu.

Zur ohnehin schon großen Portion gesellt sich stets ein ordentliches Körbchen voll Brot sowie ein Getränk. Normalerweise trinke ich ein (einen? eine?) Ayran dazu – das ist mit Wasser verdünnter, leicht gesalzener Joghurt, was sehr fies klingt, aber sehr lecker schmeckt -, doch heute musste es Schwip Schwap aus der Weißblechbüchse sein. Mahlzeit. Und nun zurück an die Arbeit.

Hähnchen-Dönerteller bei Erol Bäckerei Imbiss