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Currywurst/Pommes im Reimanns Eck

Schon lange habe ich keine Gastronomie-Kritik mehr eingestellt, vornehmlich deshalb, weil ich eine ganze Zeit nur da war, wo ich ohnehin immerzu hingehe.

Gestern Abend war ich aber mit einem Freund auf ein Bierchen im Reimanns Eck am Weißekreuzplatz in Hannover – ein Etablissement, mit dem ich schon einmal ganz üble Erfahrungen gemacht habe. Damals allerdings lag das vermutlich an einer riesigen Gruppe, mit der ich da aufgeschlagen bin. Darum: zweite Chance fürs Reimanns Eck!

Der Betrieb hebt sich positiv aus den ganzen nach dem Wirt benannten Kneipen dadurch hervor, dass die korrekte Rechtschreibung und nicht etwa das sogenannte Deppenapostroph (»Reimann’s«) zum Einsatz kommt. Schon mal was!

Wir bestellten uns ein kleines Bier und Currywurst / Pommes. Es dauerte ein paar Minuten, dann standen die Biere auf dem Tisch. Außerdem gab es ein Körbchen mit Brot und Frischkäse.

Das war auch nötig, denn die Wurst ließ trotz mäßigen Betriebs ganz schön auf sich warten. Insgesamt saßen wir wohl 20 Minuten, bevor die Wurst kam – eine dünne, gerade Bratwurst in Currytunke. Mein Freund kommt aus dem Ruhrgebiet. Der blickte die Reimann-Currywurst an wie Obelix eine Schale mit Rosenkohl.

Der Geschmack der Wurst: fad. Die Konsistenz: zu weich. Der Geschmack der Sauce: Vorne scharf, nachhaltig sauer im Abgang. Die Konsistenz: zu dünn. Immerhin waren die Pommes in Ordnung.

Die Currywurst reizt mich jetzt nicht, nochmal ins Reimanns Eck zu gehen. Könnte alles ein bisschen flotter, ein bisschen fröhlicher und ein bisschen leckerer sein.

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Currywurst im O’Curry

Bei Xing gibt es eine Hannoversche Currywurst-Gesellschaft, der ich – Wunder was – angehöre. Einmal im Monat trifft man sich zum Mittagessen, futtert Currywurst und fädelt Geschäfte ein.

Heute ging es ins O’Curry unter dem Wurst Basar am Steintor in Hannover.

Die Currywurst war gut, die Sauce hätte erwas mehr Bums vertragen können, aber die Pommes. Die Pommes. Die gingen ü-ber-haupt gar nicht. Wabbelig, schlapp, zu kalt. Vielleicht lag es daran, dass für 80 Leute gleichzeitig Pommes fritiert werden mussten. Aber wirklich zu entschuldigen ist das nicht.

Doch dann war da noch Hilal. Unsere Bedienung. Hübsch, fröhlich, sofort zur Stelle, immer da. Sie wiegt die fiesen Pommes mehr als auf. Danke.

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